ESSO-Häuser

Berühmter Reeperbahn-Tanke droht Abriss

Zeit | 16.05.2011

 

Hamburg (dpa) – Zuhälter lassen in der Waschstraße ihre Karossen auf Hochglanz polieren, Nachtschwärmer decken sich im Shop mit Alkohol ein und die «leichten Mädchen» kaufen frühmorgens nach getaner Arbeit noch ein paar Brötchen fürs Frühstück.

In der wohl bekanntesten Tankstelle Deutschlands mitten auf dem Hamburger Kiez treffen rund um die Uhr Kiez-Größen, Promis, Theaterbesucher, feierwütige Jugendliche und die normale Nachbarschaft aufeinander. «Wir sind quasi der Dorfplatz von St. Pauli», sagt der Junior-Chef der Esso-Tankstelle an der Reeperbahn, Lars Schütze. Nach fast 50 Jahren wird die berühmtesten Zapfstation des Landes nun womöglich einem Neubauprojekt weichen. Ein Gutachten legt dies zumindest nahe.

weiterlesen auf zeit.de

Werden die Esso-Häuser doch nicht abgerissen?

Hamburger Abendblatt | 22.11.2010

Bayerische Hausbau will die Sanierung der Gebäude am Spielbudenplatz prüfen und die Initiative Esso-Häuser eigene Vorschläge erarbeiten.

Unerwartete Wende bei einem der größten Bauprojekte St. Paulis: Die neuen Eigentümer der „Esso-Häuser“ am Spielbudenplatz wollen den Erhalt und die Sanierung der Gebäude prüfen. Das ist das Ergebnis eines Ideenwokshops, zu dem die Bayerische Hausbau am Wochenende eingeladen hatte. Ursprünglich war geplant, nicht nur die Esso-Tankstelle abzureißen, sondern auch den ganzen benachbarten Häuserblock.

weiterlesen auf abendblatt.de

 

 

 

 

Unter Konsensdruck

taz | 22.11.2010

 

ABRISS Das Areal der „Esso Häuser“ am Spielbudenplatz ist umkämpft. Als Kompromiss denkt der Investor darüber nach, die alten Häuser zu sanieren

Doch vom Abriss verschont bleiben, könnten die sogenannten „Esso Häuser“ am Spielbudenplatz 5-13. Denn ein wenig anders als vom Investor, der Bayerischen Hausbau, vorgesehen, verlief am Samstag der Ideenworkshop im Millerntorstadion. Nach Protesten der Anwohner-Initiative Esso Häuser rückte der Investor von seinem Abrissvorhaben ab und will nun „Sanierung und Erhalt des Bestandes in Kombination mit einem Neubau als Alternative“ prüfen.

weiterlesen auf taz.de